findest du am Winterfenster
wenn der Schnee so leise fällt
und du dich fragst
wo ist der Alltagslärm denn hin?
vanga
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wenn der Schnee so leise fällt
und du dich fragst
wo ist der Alltagslärm denn hin?
vanga
Je gesammelter ein Mensch im Innersten seiner Seele lebt, umso stärker ist seine Ausstrahlung, die von ihm ausgeht und andere in seinen Bann zieht.
Edith Stein (dt. Philosophin und Ordensfrau)
„Du bist immer so pessimistisch“, sagt er zu ihr,
da kann sie noch nicht mal lachen.
„*ohne Hoffnung* sieht doch anders aus“ – denkt sie
und vermisst den Sand, der noch nie da war
um den Kopf hinein zu stecken.
„So sähe dass dann aus“ würde sie zu ihm sagen
vanga ![]()
von Elli Michler
So sehr wirst du gebraucht
und gern gibst du dich her.
Den Schmerz – du kannst ihn fühlen
Fantasie – hast du mehr als jeder braucht
Hoffnung – kannst du sie geben?
Helfen – das willst du, um jeden Preis
denn wann hat das letzte Mal
dich jemand so gebraucht?
Darüber möchtest du
noch nicht mal nachdenken.
vanga
31/10/13
macht
ist endlich
macht keinen sinn
lebe endlich – das macht
SINN.
Der Herbst fängt an.
Ich sehe es im Garten, an den Bäumen und Büschen. Ich spüre es an der Luft und den eigenen Gliedern. Der Sommer ist unwiderruflich vorbei. Gegen den Herbst ist kein Kraut gewachsen. Aber der Herbst ist schön und kann so reich an Farben sein. Die letzten Freuden des Lebens sind stiller, aber auch tiefer. So will ich den Herbst ruhig zu mir kommen lassen.
© Phil Bosmans
An Instrumenten freuen sich die Leute, wenn sie angenehm tönen, den Vögeln lauscht man, wenn sie singen, den Tieren schaut man gern zu, wenn sie spielen und hüpfen, während man sich vor ihrem Geheul und Gebrüll und finsteren Dreinblicken ängstigt bis ekelt. Wenn einem aber das eigene Leben einen unerfreulichen, in Kummer versunkenen Anblick bietet, weil die unerfreulichsten Leiden, Geschäfte und Sorgen kein Ende nehmen und einen unaufhörlich niederdrücken und bedrängen dann gönnt man sich die Abwechslung nicht, dass man sich in sich selber eine Atempause und Erholung schafft, ja nicht einmal den Zuspruch anderer nimmt man an, obwohl er einen Gedanken enthält, den man verwicklichen könnte: von nun an mit dem, was die Gegenwart bietet, unschuldig auszukommen, der Vergangenheit dankbar zu gedenken und die Zukunft in gütiger und lichter Hoffnung ohne Furcht und Argwohn herankommen lassen.
Plutarch