hast du dich selbst verschoben
du machst dir keine Sorgen
mehr …
Das Geschrei es ist gegangen
friedvoll liegt der Tag verhangen
Stille Stunden und sehr viel Zeit
wird jetzt hoffentlich Gewohn+heit
Zufrieden liegst du mit dem Pakt
doch wer schlägt eigentlich den Takt …
vanga
aktuelles
Sitzen zwischen eigenen Texten
Können Sie uns auch verletzten
Eine Frage die sich stellt
Die Antwort hat noch nie erzählt …
vanga
anders halt
Warum hältst du nicht den Mund
warum tust du stets was kund
was niemanden je interessiert
damit wirkst du wie dressiert
vanga
HomeRun
Erst lähmt es
dann schämt es
so wächst es
du schätzt es
nicht …
Es wird nicht gehen
Es will geschehen
Es macht dich krank
Es haust lebenslang
bei dir
Es – dein inneres Tier
vanga
im Überleben
Ihre Spielgefährten waren ihre Sinne. Auch Gegenstände kamen ab und zu vorbei. Manche kannte sie noch nicht und freute sich dann über Neues und Anderes. Schön, was es auf der Welt so alles gab. Offen die Augen, doch verschlossen das Herz und das nicht nur im März – das war ihre Devise oder Expertise
vanga
mystisch
Denk doch mal an das was war
und trotzdem nie geschah
vanga
In Würde
sollst du altern
beruhigt dein Mann
sagt dir somit Bescheid
du weißt – es ist so weit
siehst doch aus wie ein altes Weib
er strahlt in seiner Ruhe
hat fast kein graues Haar
du zahltest jede Tube
für dein selbstgefärbtes dunkles Haar
Ist der Abschied wirklich da
vergeht nicht nur das braune Haar
die Falten muss man überschminken
der Jugend mal zum Abschied winken
und auch das Wiegen meiden
fortan in große Säcke steigen
Nun zeigt sich deine Klasse
vielleicht lachst du gleich weiter
behältst den Sprung in deiner Tasse
und reichst dem Alter deine Leiter
vanga
Strategisch
Guten Morgen lacht der Kampf
Was liegt an + welcher Krampf
vanga
Fünf-Sinne-Gedicht
Ich sehe euch alle so gerne in der Runde
Ich höre euren Gedanken atemlos und bewundernd zu
Ich rieche die Momente des Erlebens
Ich fühle jede einzelne Situation
Ich nehme all das so gerne mit
Ich freue mich auf nächstes Mal
vanga
Schreibwerkstatt Juni 2026
Filmreif
Im Gewölbekeller riecht es nach Blut. Ohnmächtig und an dicke Ketten gefesselt hängt das Opfer Kopfüber nur Millimeterhoch über dem Boden. Das Geräusch vom Tropfen lässt alle erstarren. Der Arm fehlt, ein Bein hängt ab dem Knie nur noch an ein paar Hautfetzen, der Knochen durchtrennt … Tropf, Topf und schweigende Stille. „Filmreif“ weiterlesen