schwingt der Pegel ganz banal
Einfach nur zufrieden + loyal
Wer sich das so leisten kann
kommt in seinem Leben an
vanga
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schwingt der Pegel ganz banal
Einfach nur zufrieden + loyal
Wer sich das so leisten kann
kommt in seinem Leben an
vanga
Wenn der Geist sich streckt
und die Lebenslust erweckt
wenn das Licht ganz ungeniert
in deine trüben Augen stiert
wenn das wirklich mal passiert
genieße es verdammt ungeniert
vanga
Was du fühlst ist dein Problem
meistens nicht sehr angenehm
Was du denkst für dich so wahr
für andere nicht nachvollziehbar
so rutscht + gleitest du durchs Leben
Wahrheiten suchen finden + erleben
vanga
Das macht mir Mut
Tust mit so gut
Da bleibt das Leben bunt
Der Sonntag ohne Grund
Wir haben noch zu retten
Müssen nochmal chatten
+ das ist ein Versprechen
Lassen wir es nicht zerbrechen
vanga
So einfach bist du jetzt gestrickt
so schlimm wie du jetzt tickst
banal sind deine ganze Welten
banal lässt einfach alles gelten
vanga
Will ich dass du mich so siehst
wo du mich doch grad umschließt
doch kann ich gar nicht anders
inmitten unseres Durcheinanders
vanga
Hans hatte die Nase voll. Der Regen rauschte und auch der Wind zog hörbar um das Haus. Auguste sah immer wieder angstvoll auf. Hans dachte an das Fenster im Dach. Dort war schon der ganze Boden naß.
Es stürmte und rauschte, Auguste lauschte, das Radio hatte sie ausgemacht und zog dicke Decken aus einem Sack. „Was soll das“, rief Hans ganz erbost, doch Auguste stotterte in höchster Not. „Das Fenster im Dach, siehst du dort nicht das Loch? Es regnet ununterbrochen herein! Fürchte ich mich hier denn jetzt ganz allein?“
Sie zog Töpfe und Pfannen, Eimer und Kannen, legt die dicken Decken aus schüttete ständig gesammeltes Wasser aus. „Vielleicht rufen wir doch die Feuerwehr!“ Hans sah sie an und sein Blick wurde leer, was war das für eine Nacht. Hätte doch der Schreiner besser das Fenster gebracht.
Gut – es war noch nicht bestellt, der Hans hatte dafür ja auch kein Geld. Und so schippte Auguste bis sie nicht mehr weiter wusste und Hans stand das Wasser schon bis zur Bruste …
vanga
Schreibwerkstatt 04/25
Der Ort sie hatte ihn vergessen
traurig der Morgen in ihr lag
Ein langer Weg kam auf sie zu
und brachte ihr den ganzen Plan
Tränen nun aus ihren Augen liefen
der Ort sie hatte ihn vergessen
traurig der Morgen in ihr lag
vanga
Ein Nachmittag im Sommergarten
im Schaukelstuhl da schaukel ich
wie lange kann man nicht mehr atmen
der Atem stockt im Kopf zählt nun das Ich
Der Eimer voller Wasser trifft nur mich
Ein Nachmittag im Sommergarten
im Schaukelstuhl da schaukel ich
vanga
Schreibwerkstatt 05/25
Wenn der Geist verzischt
+ der Verstand abbricht
ist es eindeutig zu heiß
+ das Getränk braucht Eis
vanga