klopft an deine Tür.
Alt ist sie geworden,
ihr habt euch
lange nicht gesehen.
Du bittest sie herein.
Sie muss sich bücken,
denn deine Welt
ist ihr zu klein.
Sie setzt sich schnell
und schaut dich fragend an.
Du stehst beschämt
in deiner Ecke
und bietest ihr was an.
Sie schüttelt nur den Kopf
*nein danke*
ich wollte nur mal
nach dir sehen.
Schlimm, so eng
wie es hier ist.
Ich muss jetzt weitergehen.
vanga
Liebe vanga,
heute morgen habe ich Dein Buch entdeckt und direkt herunter geladen und an einem Stück gelesen und am Ende bin ich dann auf den Link zu Deinem blog und diesem wunderschönen Gedicht über die Freiheit gelangt.
Mit der Freiheit ist das so eine Sache finde ich, genau wie mit der Liebe und dem Frieden, alle drei versuche ich in mir selbst zu finden, jeden Tag aufs Neue, denn das ist notwendig, werden sie doch ununterbrochen auf die Probe gestellt.
Ich bin nicht selbst betroffen von dieser Krankheit, aber ich betreue im Rahmen meiner Ausbildung zur Altenpflegerin eine MS-Bewohnerin an meinem Arbeitsplatz und versuche sie zu verstehen, mit Empathie, das ist der erste Schritt, aber der ist mir nicht genug. Dein Buch hat mir sehr viel von ihr erzählt, danke, dass Du den Mut hattest, es zu schreiben!!
Es sind ja durchaus Gedanken, die auch „gesunde“ Menschen haben und so gut nachfühlbar und verständnisbringend.
Alles Liebe und Gute für Dich
Ingrid