Die Dämmerung
verschluckt dein Leben
Erinnerungen wehen
im Gedankenstaub
lässt sich die Trauer nieder
wischt alle Tränen auf
vanga
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Die Dämmerung
verschluckt dein Leben
Erinnerungen wehen
im Gedankenstaub
lässt sich die Trauer nieder
wischt alle Tränen auf
vanga
so viele Jahre
lebe ich jetzt ohne dich
treibe wie ein Schiff
lasse mich vertreiben
immer einsam bleiben
der Wille war mein Riff
Leben hatte mich im Griff
niemand auf dieser ganzen Welt
drückt immer nur auf *gefällt*
bekommt was er *ver*tragen kann
und was er auch verstehen kann
und deshalb treibe ich weiter
mein Riff ist wieder da
es war nicht immer klar
ich sehe mich und dich
und weiß – du und ich
vergessen uns nicht!
vanga
im Datenschutz
des Laternenlichts
klagen verwesend
die Gedanken
Trauer regt sich
bis sie bricht
das Wort im Schwall
und ohne Schranken
fließt ätzend durch
verweinte Straßen
vanga
Ich suche dich
in jedem Menschen
doch finde
dich nicht mehr.
Vergessen hast du
mir Bescheid zu geben
Du fehlst so sehr.
vanga
Gesicht des Todes
niemand will dich sehen
für einen Moment noch
spricht die Zeit
dann ist es soweit
und du darfst gehen
ERLÖSUNG
vanga
Die Zeit
sie schlingt
sie drängt
und lenkt
gibt nichts
mehr her.
Doch Trauer
überdauert.
Die Zeit
sie ist nicht mehr.
vanga
Der Tod er naht
wie auch der Winter kommt
Leise und behutsam
glitzert totenstill
die Macht durch alles Sein.
Im Angesicht des Todes
bereitet er sein Tuch
und nimmt dich mit
und hüllt dich ein.
vanga
Gedanken kreisen
so dunkel die Tage
noch spüre ich dich
und sehe dein liebes Gesicht
durch meinen Tränenschleier
im Gegenlicht
spüre ich dich
deine Nähe
deine Liebe
sie umarmen mich
vanga
dein Blatt fällt leise
ruht jetzt unterm Lebensbaum
wird vom Wind verweht
vanga