Die Fantasie hat keine Flügel mehr
der Kopf ist furchtbar leer,
lacht nicht mehr in sich rein
kann nie mehr in die Lüfte steigen
in einer Nacht die Welt umkreisen
…
vanga
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Die Fantasie hat keine Flügel mehr
der Kopf ist furchtbar leer,
lacht nicht mehr in sich rein
kann nie mehr in die Lüfte steigen
in einer Nacht die Welt umkreisen
…
vanga
Die Sprache ist ein grandioses Hilfsmittel, tiefere und unsichtbare Zusammenhänge zu erfahren. Sprache besitzt eine eigene Weisheit, die sich jedoch nur dem mitteilt, der auf sie lauschen lernt. Das Gehör für Sprache ist genauso wenig lehrbar wie das Gehör für Musik – beides ist jedoch schulbar – Rüdiger Dahlke
Da ist so viel Nähe
da ist diese Reinheit
sie empfinden
im Verbinden
und Verschmelzen …
😉
verwebt in Worten
noch sind es zarte Fäden
im Klettergarten
Ich schreibe mit dem Herzen
und womit schreibst DU?
vanga
🙄 😮 😡 😛 😥 🙁
Ich schreibe sogar in Abwesenheit
und wo treibst es dich umher?
Ich schreibe, dass selbst mein Auge lacht
woraus besteht denn deine Freude?
Ich schreibe auch für dich
und was tust du für mich?
und überhaupt
wo bleibt das Trauen im Vertrauensverlust?
😆
😆 
Karneval – heute ist alles erlaubt
beim Schreiben übrigens auch
und in der Liebe sowieso 😉
…also
eine Rose für die Liebe
einen Montag für den Zug
und einen Schlitten für die Freiheit
zumindest mal auf dem Papier
vanga
Beim Schreiben geht es um das Leben. Schreiben hat etwas mit sehen, hören, fühlen, riechen, berühren zu tun. Es handelt weit eher von all diesen Dingen als vom Denken.
Wir haben die Vorstellung, Schriftsteller müssen „intelligent“ sein. Mit „intelligent“ meinen wir „raffiniert“. Wir wissen, wie Raffinesse beim Schreiben aussieht: Es sind Sätze verlangt, die Kurven so mühelos nehmen wie ein Porsche, und kritische Kommentare mit einer Geschwindigkeit und Eleganz in die Ecke treiben, die uns normale Menschen meist nicht zur Verfügung stehen. Ja, das ist eine Art zu schreiben, mit Effekthascherei, doch ist das Schreiben mehr als nur das.
(Quelle: Julia Cameron: Von der Kunst des Schreibens)
Der Mythos, dass wir Zeit – mehr Zeit – brauchen, um schöpferisch tätig zu sein, hält uns davon ab, die Zeit zu nutzen, die uns zur Verfügung steht. Wenn wir immer nur nach »mehr« verlangen, negieren wir das Vorhandene.
Die Obsession mit dem Zeitmangel ist in Wirklichkeit nichts anders als Perfektionismus. Uns fehlt der Mut, ohne Sicherungsnetz zu arbeiten, und wir behaupten, dass wir doch nicht so dumm sind, um Zeit auf etwas zu verschwenden, das sich am Ende gar nicht auszahlt.
Wer sich Zeit zum Schreiben nimmt, dem steht Gutes bevor. Indem wir unsere Umgebung beschreiben, wenden wir uns ihr bewusst zu und wissen sie besser zu schätzen.
(Quelle: Julia Cameron: Von der Kunst des Schreibens)
Wenn ich auf das höre, was da ist, und es niederschreibe, dann muss ich den Ideenfluss nicht erzeugen, sondern lediglich aufzeichnen.
Sobald das Schreiben ein Akt des Zuhörens und nicht des Sprechens wird, tritt das Ego weitgehend in den Hintergrund.
(Quelle: Julia Cameron: Von der Kunst des Schreibens)
Wenn wir aus Liebe schreiben, uns selbst Augenblicke des Schreibens schenken, dann wird unser Leben schöner und unser Temperament sanfter.
Schreiben bringt vieles ins Lot.
Quelle: Julia Cameron: Von der Kunst des Schreibens
Gaben werden dir gegeben
gedacht sind sie zum (An)nehmen
eine Gabe muss man leben
und sich nicht dafür schämen
damit würdest du sie ablehnen
vanga