Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Vorbestimmung

Viel zu früh, viel zu tragisch und viel zu grausam, viel zu schmerzvoll und zu sinnlos und viel zu plötzlich… Immer unerwünscht, sinnlos darüber zu reden, immer so unendlich schmerzhaft, immer ungewollt, aber immer und das schon seit Anbeginn vorbestimmt.

 

 

Woche 9

Das leben hat mich nie gefragt. Wozu auch? Hätte eh keine zeit gehabt, zu antworten. Bald ein Jahr schwimme ich jetzt schon in freischwimmerbecken und versuche nun:
– zu antworten,
– zeit zu haben,
– gesund zu werden,
– mich zu verwirklichen……….

na, wenn das mal gut geht 🙂

Entspanntes *sein*

Arbeite niemals gegen dich,
Wunschdenken kann Schicksal nicht bezwingen.
Erst wenn der Tag gekommen ist,
wirst du, ohne nachzudenken, weitergehen 
auf deinem dir bestimmten Weg.