safed

Ida, das Eichhörnchen liegt noch im Damast. „Wenn der Ida das so passt“, seufzt nun der Ingo und klettert durchs Geäst. Ich laufe schon mal los. Das Wetter ist famos und wenn der Tag so weitergeht, ich sicherlich noch viel erleb. Ida wartet bis sie den Ingo nicht mehr sieht und sich dann hinkniet Sie wühlt in dem Damast bis sie festes nun erfasst und vorsichtig zieht sie es an sich heran Was staunt sie – Mann-o-Mann, wie das doch glänzen kann. Es wirkt so edel und sie versteckt es wieder sicher in den Schichten. Dort kann der Schatz nun wieder ruhen und sie kann so tun, als hätte sie an nichts gedacht. Bis der Ingo kommt, wird es sicher acht. Da hat sie ja noch Zeit … vanga

Urseltage im März

Urlaub doch wo?

Herbert stiert auf seine Zeitung. Lotte hat sich vor ihm aufgebaut. Die Kittelschürze ist gestärkt, sie raschelt noch bei jeder Bewegung. Herbert senkt sein Haupt. Warum kann er jetzt nicht einfach so verschwinden: Husch und weg … Im Garten dann den Rasen mähen und wieder seine Blumen säen.

Immer diese Fortfahrerei. Und so teuer wird das immer – wie viel Bierchen konnte er davon in seiner Laube trinken. Den ganzen Sommer würde er sicher dafür brauchen. Aber seine Lotta wollte einfach mal was anderes sehen, irgendwie konnte er das auch verstehen.

Er schluckt und hebt den Kopf. „Was schwebt dir denn da so vor“. Der Satz er fällt ihm richtig schwer und Lotta weiß das zu genau. So setzt sie sich neben ihn und streicht liebevoll über sein weißes Haar. Herbert stockt der Atem. Das hier kennt er so nicht, da fällt sicher gleich das Wort AIDA.

Sein Atem setzt fast aus, da kommt der Nachbar durch die offenen Terrassentür. Das offene Bier, er hält es in der Hand und lallt was von dem Urlaubsland in das seine Frau, die Irmi, so gerne führe und Lotta lächelt jetzt ganz doll verzückt und haucht zum Herbert: „Oh wie schön! Da würde ich dann auch verrückt ….

Ende

Urseltage 05/25

Lang ist’s her

Und jetzt…

dann geht die Geschichte los. Was schreib ich nur? Julia dachte über das Wetter nach, schaute aus dem herrlichen Panoramafenster und bestaunte den leichten Schneefall. Zarte Kristalle fielen vom dämmernden Himmel. In der Ferne leuchteten die gelblichen Laternen der Stadt, in der es sicherlich gerade hoch-her ginge! Die Glühweinstände hatten sicherlich Hochbetrieb…. „Lang ist’s her“ weiterlesen