Mögest du dich nicht betrüben lassen durch Dinge, die du nicht ändern kannst.
Segenswunsch
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Mögest du dich nicht betrüben lassen durch Dinge, die du nicht ändern kannst.
Segenswunsch
Erreicht der Wanderer, von den allgemeinen, lärmenden Pfaden kommend, die Orte der Stille, scheint ihm (weil die Stille ihn ergreift), er müsse das Wort an sich selbst richten, als müsse er aussprechen, was sich in der Tiefe der Seele verborgen hält.
Ihm ist – in dieser Weise spräche er zu einem Poeten -, als walle etwas, das er nicht beim Namen nennen könne, aus seinem Innersten: jenes nicht Auszusprechende, für das sich keine Worte in der Sprache finden, da ja selbst die Sehnsucht nicht das nicht Auszusprechende ist, sie hastet ihm nur hinterher. Doch was die Stille zu bedeuten hat, wovon das Nächste mit dieser Stille sprechen will: Eben das ist ja das nicht Auszusprechende.
Soeren Kierkegaard
Haben wir die Fähigkeit, die Stille zu suchen und in ihr zu verharren, verloren?
Ich kann alles haben und nichts sein. Ich kann nach außen hin viel darstellen und innerlich leer sein. Ich kann reich sein und trotzdem so arm. Ich kann mein Leben versichern, ohne lebendig zu sein. Leben ist immer mehr und wichtiger als Geld und Ansehen. Öffnen wir die Augen für die besondere Würde des Lebens. Ich bete und hoffe, dass ich meine Seele niemals verkaufe.
Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben verliert? Ein verlorenes Leben kann man durch nichts zurückkaufen – Matthäusevangelium 16, 26
Die Leute meinen, die Freundschaft müsse in der Gleichartigkeit bestehen. Sie sind zu ungeduldig, um die schöne Wirkung abzuwarten, die aus zwei redlichen Gegensätzen hervorgehen kann.
Peter Rosegger, (1843 – 1918), Pseudonym P. K., Pertri Kettenfeier,
österreichischer Volksschriftsteller und Erzähler, Autodidakt, begann als Wanderschneider
Vor lauter schreck – einfach vergessen.
……. und darin ruht das geheimnis.
Gib dem problem keinen namen,
keinen raum, sich einzunisten,
schenke ihm nicht einen gedanken,
zeige nicht deine angst und hilflosigkeit:
verweigere jeglichen kontakt.
Dann wird es einsam, sitzt isoliert in irgendeiner ecke,
hat auf einmal selbst ein problem……..
Auch als guter mensch kannst du damit leben!!!!!!!!!!!
Der erleuchtete Mensch ist wie der Mond, der im Wasser sich spiegelt – (wörtlich wohnt, haust) der Mond wird nicht nass, und das Wasser wird nicht gestört. Obwohl das Licht des Mondes breit und groß ist, wohnt es in einem kleinen Wasser. Der ganze Mond und der ganze Himmel wohnen in einem Tautropfen auf einem Grashalm. Erleuchtung durchbricht das Einzelne nicht, genau so wie der Mond das Wasser nicht durchbohrt. Das Einzelwesen stört den Zustand der Erleuchtung nicht, genauso wie ein Tautropfen den Himmel und den Mond nicht stört.“ Die Leere bedeutet also die Negation des Einzelnen. Die erleuchtete Sicht sieht jedes Seiende in seiner Einzigartigkeit leuchten. Und nichts herrscht. Der Mond bleibt dem Wasser freundlich. Die Seienden wohnen ineinander ohne sich aufzudrängen ohne das Andere zu behindern.
aus Shōbōgenzō
Ästhetik der Ganzheit, Teil III
In der Sprache liegt der Hund begraben
Jeder Gedanke ist die Blüte einer Pflanze; was ist dann aber ihre Frucht? Die Wirkung auf unser Inneres ist ihre Frucht.
Bettina von Arnim
Wenn Du vergnügt sein willst, umgib Dich mit Freunden, wenn Du glücklich sein willst umgib Dich mit Blumen!
Weisheit aus Japan