Du warst in deinem Garten
jedoch ohne einen Spaten
denn einiges was da wächst
fühlt sich ja sonst verletzt
vanga
Der Stern
nach dem du immer greifst
er hat es satt und ist verreist
konntest ihn doch nie erreichen
stellt jetzt woanders seine Weichen
vanga
Der Punkt
das Komma und der Strich
nein – sie verzichten nicht
doch leben abstinent derzeit
die Welt alleine weitereilt
Schrecken Not und Wasser
Urgewalten Menschenhasser
Dunkel nun das Unglück droht
Klimawechsel Menschenboot
vanga
Er-Kenntnis
Sich selbst zu finden
nicht nur unter Linden
das *gut* in dir zu sehen
und damit weiter gehen
der Tag ist vielleicht da
und damit auch sein JA …
vanga
Junibilder
Die Tüte
mit dem Glück
an einem Stück
hält du das aus
in Saus und Braus
Leben ohne Hebel
gegen dichten Nebel
oder dunkle Schatten
die dann zuschnappen
limitiert sind diese Tüten
man muss sie sehr behüten
vanga
meteorologisch
Juni
läuft an
begleitend die Tage
durch Regen und Sonne
Sommerlinge
vanga
zum Beispiel
Wenn niemand nach dir fragt
hast du vielleicht nie was gesagt
warst immer nur für alle da
aus deinem Munde kam nur ja
das war für dich Selbstverstand
kamst nie selber vor in diesem Land
und dann brechen alle Brücken
deine Taten liegen da in Stücken
du könntest dich nun neu erfinden
die Selbstliebe mal an dich binden
vanga
am Anfang
Weite erleben
sich erheben
Kräfte tanken
nie mehr wanken
alles sammeln
dabei gammeln
still der Moment
noch verklemmt
vanga
…
Das Schicksal legt dich aus der Hand
du lebst fortan ein einem anderen Land
und ganz behutsam erinnerst du dich
an Größe und Weite und das Ewiglich
vanga
Impulse
Das Handtuch liegt nicht nur am Strand
bei Fettnäpfchen geht es auch zur Hand
vanga