Das rote Staubkorn fällt in eine Pfütze

„Das ist aber warm hier“,  denkt das rote Staubkorn als erstes und tastet vorsichtig mit den kurzen Beinen die Umgebung ab. Es kann stehen, allerdings nur auf den Zehenspitzen und ist deshalb wieder einmal so froh im letzten Sommer doch noch das Schwimmabzeichen in Bronze gemacht zu haben. „Das rote Staubkorn fällt in eine Pfütze“ weiterlesen

aufgebrochen um niemals anzukommen

Claudia sah sich um im Gartencafe. Voll war es hier und ihre Augen füllten sich schon wieder mit Tränen. Manolo, ein Aushilfskellner eilte herbei und leitete sie in die hintere Ecke des Gartens zu einem ruhigeren Plätzchen. Dort murmelte leise ein kleiner Bach auf dem einige Enten schwammen und die Atmosphäre war hier doch um eines ruhiger.
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Vom Trampolin das keine Luftsprünge mehr machen wollte

Ausgedient stand es in der Ecke und eine Spinne band fleißig ihre gewebten Kunstwerke um  Beine Bauch und den nicht vorhandenen Po. Heute war mal wieder Montag, dachte sich das Mini Trampolin und seufzte laut. Aus der Küche hörte man das Klappern von Geschirr und der  Duft von gebratenem Speck erreichte selbst die Ecke hinter dem Vorhang in dem das Trampolinchen versteckt gehalten wurde. „Vom Trampolin das keine Luftsprünge mehr machen wollte“ weiterlesen

Den Reim im Mund

Als ich am Sonntagmorgen meinen Waldspaziergang machte, stand plötzlich eine Fee vor mir und sagte: „Du hast drei Wünsche frei.“

Zuerst lachte ich erstmal herzhaft auf, doch ungerührt blieb sie vor mir stehen. Meine weiteren Überlegungen, wer sich wohl so einen Scherz mit mir erlaubte und gerade jetzt hinter dem nächsten Baum versteckte, um schallend lachen aufzutauchen, blieben jedoch ohne Resonanz. „Den Reim im Mund“ weiterlesen